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Comenius: Kompetenzzentrum für Begabtenförderung

In Bayern gibt es acht Gymnasien, an denen hochbegabte Schüler besonders gefördert werden und die sich nun alle zu Kompetenzzentren für Begabtenförderung im Allgemeinen entwickelt haben. Zu ihnen gehört auch das Deggendorfer Comenius-Gymnasium. Als Kompetenzzentrum kann es nun andere Schulen zum Thema Begabungs- und Begabtenförderung beraten. Feierlicher Abschluss des Weiterqualifizierungsprojektes war am Mittwoch im Bildungsministerium in München. Bei der Abschlussveranstaltung unterstrich Staatssekretär Georg Eisenreich die Bedeutung der Kompetenzzentren. Das Kompetenzteam am Comenius-Gymnasium, bestehend aus StRin Birgit Paster, OStR Günther Zillner, OStR Christian Knödl und StD Richard Erl nahmen gemeinsam mit Schulleiter Markus Höß die Auszeichnung in München entgegen.
Acht bayerische Gymnasien mit Hochbegabtenklassen haben sich in den vergangenen zwei Jahren zu Kompetenzzentren für Begabtenförderung weiterentwickelt. Die neuen Kompetenzzentren verfügen über langjährige und umfassende Erfahrung in der Begabtenförderung und werden nun andere Gymnasien bei der Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler unterstützen. Sie werden diese in Fragen der Unterrichtspraxis und Schulentwicklung beraten sowie in der Region neue Impulse in der Begabtenförderung setzen. Damit ergänzen sie die bestehenden Angebote der Ministerialbeauftragten und der Staatlichen Schulberatungsstellen. Die Weiterqualifizierung der acht Gymnasien geschah im Rahmen eines Kooperationsprojekts zwischen dem Bayerischen Bildungsministerium und der Karg-Stiftung.
Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich unterstrich die Bedeutung der Kompetenzzentren: „Wir wollen die Lehrkräfte an den Gymnasien in Bayern noch stärker für das Thema Begabtenförderung sensibilisieren. Auch hochbegabte und überdurchschnittlich leistungsfähige Jugendliche sollen die individuelle Förderung erhalten, die ihnen eine Entfaltung ihrer besonderen Talente und Begabungen ermöglicht. Von den neuen Kompetenzzentren werden hier sicherlich wertvolle Impulse ausgehen.“ Dr. Ingmar Ahl, Vorstand der Karg-Stiftung, betonte: „Um Bildungsgerechtigkeit herzustellen, muss auch das besonders begabte und potenziell hochleistende Kind stärker Berücksichtigung finden. Nur dann kann Deutschland auch in diesem Bereich der Lern- und Leistungsskala im internationalen Vergleich besser werden. Und wie das geht, wird man noch besser als bisher auch von Bayern lernen können!“
Bayern hatte die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern in den vergangenen Jahren verstärkt und dabei auch die schulische Förderung von hochbegabten und besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern vermehrt in den Blick genommen. Diese Ansätze wurden im Rahmen des Kooperationsprojekts „Karg Campus Schule Bayern“ weiter ausgebaut.

Schulleiter Markus Höß mit dem Deggendorfer Kompetenzteam und Staatssekretär Eisenreich.