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Jugendoffizierin klärt Comenianer über Sicherheit auf

„Wie sicher fühlt ihr euch?“, das war eine der ersten Fragen, die Jugendoffizierin Hauptmann Sarah Menauer den Schülern der Q12 des Comenius-Gymnasiums am 10.1.18 im Rahmen ihres Vortags zum Thema „Frieden und Sicherheit“ stellte.
Bei den Meldungen zeigte sich, dass sich die meisten Schülerinnen und Schüler recht sicher in Deutschland fühlen.
Frau Menauer klärte die Jugendlichen darüber auf, was man unter Sicherheitspolitik versteht, und richtete dann den Blick auf aktuelle Bedrohungen unserer Sicherheit, wie zum Beispiel Terrormilizen oder auch die Cyberkriminalität. Mit anschaulichen Beispielen und vielen Grafiken und Bildern sensibilisierte die Vertreterin der Bundeswehr die Schülerinnen und Schüler für Zusammenhänge und forderte dazu auf, auch etwas mehr über den europäischen Tellerrand zu schauen. Wenn man zum Beispiel damit zu kämpfen hat, täglich die nötige Menge an Nahrung zu bekommen oder man für sich und seine Kinder keine Zukunft sehe, sei es wenig verwunderlich, wenn Menschen fliehen oder sich eventuell sogar einer Terrormiliz anschließen, die ihnen Auskommen und alles Mögliche verspricht.
Auch in das Thema Atomwaffen erhielten die Schüler einen Einblick. Es wurde der 1970 in Kraft getretene Atomwaffensperrvertrag erwähnt und auf einer Karte gezeigt, welche Länder Atomwaffen besitzen und daran forschen. Der Atomwaffensperrvertrag wurde von den fünf Atommächten USA, Frankreich, VR China, Großbritannien und der Sowjetunion initiiert und mittlerweile von 191 Vertragsstaaten unterzeichnet. Nur vier Staaten sind nicht Mitglied des Atomwaffensperrvertrags geworden: Indien, Israel, Pakistan und Südsudan. Nordkorea trat im Januar 2003 aus dem Vertrag aus.
Hauptmann Menauer regte die Jugendlichen dazu an, sich eingehend mit Politik zu beschäftigen und sich nicht nur durch meist reißerische Überschriften in den sozialen Netzwerken leiten zu lassen.
Eine Schülerin schrieb in ihrer Beurteilung des Vortrags: „Frau Menauer hat uns die Bedeutsamkeit unserer Sicherheit sehr gut und ausführlich aufgezeigt und hat wirklich zum Nachdenken angeregt.“

Jugendoffizierin Sarah Menauer informierte die Comenianer.