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P-Seminar: Ausstellung zum Deggendorfer Nachtleben

Das Dachgeschoss des Deggendorfer Stadtmuseums war am Donnerstagabend bis auf den allerletzten Platz gefüllt: Es hatte sich in eine dicht bevölkerte Ausgehmeile verwandelt. Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Geschichte unter der Leitung von OStRin Anja Klein haben in Zusammenarbeit mit dem Museum und dessen Leiterin Birgitta Petschek-Sommer zahlreiche Exponate zum Thema "Fuadgeh" in Deggendorf zusammengetragen
Näher unter die Lupe genommen werden dabei fünf Hauptbereiche: Orte und Anlässe, Kleidung und Schminken, Musik und Tanz sowie Regeln und Alkohol. Den Abschluss bildet das alljährliche Volksfest. Zur Vernissage kamen etwa 150 begeisterte Besucher, die sofort auf Entdeckungsjagd und persönliche Erinnerungssuche gingen. Ein großer Stadtplan mit Kneipen, Bars, Discos und Clubs gibt dem Besucher eine gute Orientierung bei der Erkundung des Deggendorfer Nachtlebens in den verschiedenen Jahrzehnten. Breiten Raum nehmen in der Ausstellung das legendäre Tanzcafé Wiedemann mit der Tusculum Bar und das Café Mittenwallner ein. Intensiv wird zudem die Deggendorfer Bandszene behandelt.
Zweiter Bürgermeister Günther Pammer freute sich über die Ausstellung, "die eine Premiere in Deggendorf sein dürfte". Besonders freute er sich über das Engagement der jungen Kuratoren aus dem P-Seminar Geschichte. "Ich bin sehr stolz auf euch", betonte auch Lehrerin Anja Klein. Auch Museumsleiterin Birgitta Petschek-Sommer bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern und der Familie Wiedemann-Pammer. Vor allem das Zeitzeugeninterview mit der 95-jährigen Franziska Wiedemann hat, die auch persönlich bei der Vernissage dabei war, habe die Schülerinnen und Schüler beeindruckt.
Die Ausstellung kann man bis zum 10.09.2017 im Deggendorfder Stadtmuseum anschauen, zudem gibt es einen Ausstellungskatalog.

Museumsleiterin Birgitta Petschek-Sommer bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern und Frau Klein.

Das Museum war bis auf den letzten Platz gefüllt.