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Comenianer bei CoRoBoDoWi

"Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage”- ganz unter diesem Motto stand am 23.März das Kunst- und Kulturfestival "CoRoBoDoWi”, das um 19 Uhr in der Aula des Robert-Koch-Gymnasiums stattfand und sich im Allgemeinen mit dem Thema Begegnungen auseinandersetzte. Die fünf beteiligten Schulen (das Comenius-Gymnasium, das Robert-Koch-Gymnasium, die Wirtschaftsschule Deggendorf, die Berufsoberschule Deggendof und das Dominicus-von-Linprun-Gymnasium Viechtach) tragen alle das oben genannte Motto seit geraumer Zeit stolz als Auszeichnung, das Comenius beispielsweise seit 2008. Die Bedeutung dieses Titels wurde auch von den Paten der Schulen in ihren Videobotschaften verdeutlicht, die zu Beginn eingespielt wurden. So betonte Bernd, der Bassist der Band Green Frog Feet (Paten des Comenius), wie sehr es ihn mit Stolz erfülle, eine Schule zu unterstützen, die Toleranz groß schreibt.
Jegliche Form von Rassismus, Diskriminierung, Ausgrenzung oder Mobbing werde an diesen Schulen nicht geduldet, so Brian Akodo, der zusammen mit Ivana Meinski den Abend moderierte. Ziel des Festivals war es, genau diese Grundeinstellung einzufangen und durch verschiedene künstlerische Beiträge zum Ausdruck zu bringen.
So eröffneten die SchülerInnen des Robert-Koch-Gymnasiums das Festival zum Beispiel mit einer beeindruckenden Turnshow, und die WirtschaftsschülerInnen beendeten es mit einem bunten Musical zum Thema Castingshows und die im tieferen Sinne damit verbundene Gleichberechtigung, die zum Ende durch das gemeinsam gesungene Lied "We are the world” ganz besonders betont wurde.
Den kreativen Beitrag von der Comenius-Front hatte OStRin Patrizia Gillner zusammen mit insgesamt zehn Schülerinnen der Oberstufe organisiert. Den fünf "Literatinnen” Magdalena Groh, Maja Schmatz, Rebecca Riedl, Amelie Staudhammer und Alessandra Aue war jeweils eines der Kürzel aus dem Titel des Festivals zugeteilt worden, zu dem jede von ihnen dann einen individuellen, zum Thema passenden Text verfasste. So setzte sich Magdalena (CO) mit Cybermobbing und Chancen auseinander, Maja (RO) mit Robotern und Gefühlslosigkeit, Rebecca (BO) mit Oppurtinismus und Geborgenheit, Amelie (DO) mit Demut und Offenheit und Alessandra (WI) mit Wahrnehmung und Integration. Nach gemeinsamen Proben, einer "Bastelstunde”, in der die Schilder für den Auftritt entstanden sind, gezielter Einübung der Texte und so mancher organisatorischer Herausforderung war es den Schülerinnen dann am großen Abend endlich möglich, mit ihren Schildträgerinnen hinter sich die zahlreich erschienenen Zuschauer mit kreativen und bedeutungsstarken Texten zu begeistern - trotz der großen Nervosität.
Zum Ende dieses gelungenen Abends wurden noch einmal alle Akteure auf die Bühne gerufen und der ganz besondere Dank an die verantwortlichen Lehrer der jeweiligen Schulen wurde ausgesprochen. Nach einem letzten, gebührenden Applaus seitens des Publikums entließ Staatssekretär Bernd Sibler dieses mit einigen abschließenden Worten in einen schönen, vielleicht sogar etwas nachdenklichen Restabend.

Die Comenianer bei CoRoBoDoWi.

Die Gruppe, die sich an dem Festival beteiligte.