HomeSchuleSchulfamilieServiceSchullebenFachschaftenBeratungInternatOberstufeFörderklasseStudienseminar

Theaterfahrt nach Salzburg

Am Montag, dem 22.05.2017, fanden sich 90 Schüler der neunten, zehnten und elften Klassen und vier Lehrer des Comenius zusammen, um sich auf den Weg ins Schauspielhaus nach Salzburg zur Aufführung von Jeanne Tellers „Nichts, was im Leben wichtig ist“ zu machen. Manche hatten zwar das Buch als Lektüre oder in ihrer Freizeit gelesen, aber eine richtige Vorstellung einer möglichen Umsetzung hatte niemand. An dieser Stelle jedoch überraschte das Theater mit einer Mischung aus Schauspiel und Erzählung, aus Grusel und Trauer und trotz allem einer Menge Humor. Damit begegnete es auch dem Thema: Was ist im Leben schon von Bedeutung? Und beantwortet die Frage sogleich mit: Nichts. Und obgleich die Stimmung das widerspiegelte, weckte sie genauso Ehrfurcht dafür, Dinge für nichtig zu erklären. Jeanne Tellers Roman zeigt ein grausiges Negativbeispiel der Unterschätzung von der Bedeutung, die Dinge innehaben. In ihrem Werk konfrontiert sie eine 7. Klasse mit Bedeutungslosigkeit, woraufhin die Schüler sich ihre Bedeutung zu einem Berg zusammentragen. Das System ist ganz einfach. Wer zuletzt gegeben hat, wählt den Nächsten aus und was er geben muss. Die Schikane reicht von einer Flagge hin zu einem Fahrrad über den Kopf eines Hundes bis zu einem Finger. Als das Ganze auffliegt, sind die Schüler sich sicher, dass sie gefunden haben, was sie suchten, bis sie sich entscheiden, ihren Berg der Bedeutung zu verkaufen. Doch wenn man ihn verkaufen kann, hatte er dann überhaupt Bedeutung? Voller Spannung erzählen die Schauspieler eine einzigartige Geschichte des Verlusts. Die Fahrt und die Theaterkarten wurden organisiert vom P-Seminar Theater der 11. Klassen unter der Leitung von Oberstudienrätin Patrizia Gillner.
Maja Schmatz

Die Comenianer in Salzburg.