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Getreide mahlen wie in der Jungsteinzeit

So lebten die Menschen in der Jungsteinzeit: Die Klassen 6b und 6d des Comenius-Gymnasiums besuchten im Rahmen ihres Geschichtsunterrichts das Museum Quintana in Künzing, um sich zu informieren, wie die Menschen im Landkreis Deggendorf in dieser Zeit lebten. Begleitet wurden die Klassen von ihren Geschichtslehrkräften Günther Zillner und Nicole Dressler.
Marianne Kaufmann und Regina Weigl, Mitarbeiterinnen des Museums, erzählten den interessierten Schülerinnen und Schülern, wie die Menschen in der Jungsteinzeit lebten und mit welchen Problemen sie im alltäglichen Leben zurechtkommen mussten. Dabei gingen sie vor allem das Bohren von Löchern in Steine ein. Die Schülerinnen und Schüler durften auch selbst tätig werden: Sie stellten einen Amulettanhänger aus gebranntem Ton oder auch aus Schiefer her und wunderten sich sehr, wie aufwändig und anstrengend es war, Löcher in Steine zu bohren. Anschließend gingen die Sechstklässler in Kleingruppen durch die Ausstellung und füllten mit Hilfe der dort neu gewonnenen Informationen eine Reihe von Arbeitsblättern aus. Diese Lernstationen zum Thema „Jungsteinzeit“ wurden von Christian Knödl, ebenfalls Geschichtslehrer am Comenius-Gymnasium, im Rahmen seiner Tätigkeit beim Museumspädagogischen Zentrum München mit tatkräftiger Unterstützung der Museumsleiterin Dr. Eva Bayer-Niemeier, neu erarbeitet. Dabei informierten sich die Schülerinnen und Schüler über die Vorratshaltung der Menschen in der Jungsteinzeit, die Veränderungen in der Lebens- und Wirtschaftsweise, neuen Geräte im Ackerbau und über neue Werkzeuge. Zudem gewannen die Comenianer Kenntnisse darüber, wie die Menschen wohnten und wie hart es war, Getreide mit einem Stein zu mahlen. Auch die Kultur und die Keramik der Menschen in der Jungsteinzeit war ein Thema, über das sich die Schüler im Rahmen der Exkursion informierten.
Am Ende des Vormittags waren sich alle sicher: Das Leben in der Steinzeit war nicht so primitiv, wie man zunächst vermuten könnte!

Die Klassen 6b und 6d vor dem Museum in Künzing.

Löcher in Steine bohren kann ganz schön anstrengend sein...