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Sechstklässler besuchen Museum Quintana

Die Klassen 6a und 6c des Comenius-Gymnasiums machten sich mit ihren Geschichtslehrern StD Dr. Fritz Klingl, StRin Susanne Baier, StRefin Constanze Sczuka und StRef Tassilo Klinglhöfer auf den Weg nach Künzing, um die neu erarbeiteten Materialien zur Jungsteinzeit auszuprobieren. Interessiert arbeitete eine Gruppe an der Rekonstruktion der Jungsteinzeit und konnte somit noch einmal ihr Wissen zu dieser geschichtlichen Epoche vertiefen. Neben haptischen Elementen wie Hülsen- oder Getreidefrüchten oder Gesteinsproben, konnten die Schülerinnen und Schüler auch einen Malstein ausprobieren und mussten feststellen, dass das Malen von Korn, bis es endlich Mehl ist, ziemlich lange gedauert hat und sehr anstrengend ist. Das gleiche gilt im Übrigen auch für den jungsteinzeitlichen Bohrer, der häufig frequentiert wurde.
Die zweite Gruppe tauchte ein in den mystischen Geheimkult des Mithras, einer Stifterreligion, die von römischen Legionären in die Provinzen gebracht wurde. Künzing kann sich außerordentlich glücklich schätzen, dass noch verwertbare Zeugnisse dieses Kultes im Museum ausgestellt werden können. Hier beschäftigten sich die Schüler u.a. mit den unterschiedlichen Weihegraden des Kultes, dem Altarbild, unterschiedlichen Sternkonstellationen und betätigten sich als Archäologen und entzifferten Steininschriften. Bevor sich die Klassen aus dem Museum in Richtung Deggendorf aufmachten, bedankten sie sich bei der Leiterin des Museums Frau Dr. Eva Bayer-Niemeier und StR Christian Knödl, dem verantwortlichen Lehrer.

Die 6. Klassen mit ihren Geschichtslehrern vor dem Museum Quintana in Künzing.