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Im Schuljahr 2012/14 fanden sich insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler zusammen, um zusammen mit ihrer Seminarleiterin Frau OStRin Susanne Sikora die große Herausforderung zu wagen, nach der sehr erfolgreichen Zirkusaufführung „Circus Comenicalli“ eine weitere, etwas andere sportliche Show zu planen, zu organisieren und durchzuführen. Am 23. Januar 2014 war es dann so weit, das Sport-Spektakel „Spacestar Galactica“ sollte der Öffentlichkeit präsentiert werden. Das P-Seminar und viele talentierte Schülerinnen und Schüler sowie einige Neigungsgruppen und Lehrerteams entführten das Publikum in die wunderbare Welt der Bewegungskünste und bewiesen, welch unglaubliches sportliches Potenzial und welch breites Bewegungsrepertoire das Comenius-Gymnasium zu bieten hat.
Das Opening der Show erfolgte durch eine Einführung in die Geschichte von „Spacestar Galactica, die in einem ungewöhnlich eingerichteten Kinderzimmer beginnt, wo der kleine Tim auf dem Boden sitzt und mit seiner Eisenbahn spielt.
Doch plötzlich ist er so müde, dass er unterdessen einschläft und in einen eigenartigen Traum abgleitet.
Das Universum scheint für ihn auf einmal zum Greifen nahe und er beobachtet das Schauspiel, wie viele kleine Sternchen und Satelliten um ihn herum kreisen. Dieses Spektakel stellten die Mädchen aus der Neigungsgruppe Gerätturnen der Klassen 5 und 6 dar, die unter Leitung von Marina Nagler mit einer rhythmischen und flotten Mischung aus Bodenturnen und Trampolinspringen das Programm der galaktischen Show eröffneten.
In seinem Traum findet sich Tim, gespielt von Lukas Matjuch, plötzlich in einem sonderbaren, silbernen Zug, dem „Spacestar“ wieder, der sich ruckartig in Bewegung setzt und das Publikum zu spontanem Beifall bewegte, da kaum zu glauben war, dass sich unter dem Gewand dieser spacigen Lokomotive ein simpler Einkaufswagen steckte, in dem sonst kleine Kinder durch die REWE-Supermarktgänge geschoben werden. Die Neigungsgruppe Gerätturnen der Klassen 7-12 begleitete in einer beeindruckenden und mitreißenden Weise durch verschiedenste Formationen aus der Partner- und Gruppenakrobatik das Takeoff des Weltraumzuges in die Galaxis. Die Mädchen zeigten, angeleitet von ihrer Sportlehrerin Susanne Sikora, spektakuläre Pyramiden und vielfältige statische als auch dynamische Turnelemente, die an unbekannte Flugobjekte oder Raumschiffe aus dem All erinnerten. Auf der Milchstraße schwebte die Lokomotive weiter hinaus zum Mond, wo die zwei elfengleichen Wesen, Regina Matjuch und Anna Weber (Q12) in einer gefühlvollen und geheimnisvollen Ballett-Darbietung nach einer Choreographie von Christine Heim die Zuschauer in eine andere Welt entführen. Als der kleine Junge Tim von der Stimme des Zuges überrascht wird, lenken die nächsten außerirdischen Mädchen alle Aufmerksamkeit auf sich.
Die Galactical Girls von Monika Gollor stürmten zur fetzigen Musik den Planeten und brachten das Publikum mit ihren flotten Schrittfolgen richtig in Stimmung. Auf der Weiterreise durch die Galaxis erklärt der Zug „Spacestar“ dem kleinen Tim, dass er ihn auf die abenteuerliche Reise zum Planeten Galactica mitgenommen hat, um den Quell aller Energie zu suchen, der Galactica genommen wurde. Die Reise geht nun am Jupiter vorbei, der mit einem leuchtenden Farbenspiel beeindruckt:
Elegant treten die Schülerinnen aus dem P-Seminar auf und zauberten mit den schwingenden Pois die „Drops of Jupiter“ in die Comeniushalle. Nun erfährt Tim, dass das Leben auf Galactica von einem großen Kristall abhängt, der die Quelle aller Energien ist. Ein Kometen-Aufprall hat diesen Edelstein allerdings zerstört und ist die Ursache dafür, dass nun sieben Splitter des Kristalls in den unendlichen Weiten des Universums verborgen liegen. Die Tanzgruppe von Frau Zaglauer präsentierte auf einem dieser Planeten eine rockige tänzerische Meisterleistung und holte mit Rock`n` Roll über Salsa bis hin zum Gangnam-Style alle wieder Back to Future. Noch hatten Spacestar und Tim kein Glück bei ihrer Suche, aber eines war für beide klar: Sie wollten Galactica retten.
Ein quirlliges Spektakel erlebten beide auf dem nächsten Planeten, als sich viele Schülerinnen und Schüler aus den 6. und 7. Klassen als „Men in Black“ von ihrer coolen Seite zeigten. Auch die Spacekickers um Adrian Glück (Q12) und Florian Gleißner vollführten außerirdische Ballkünste. Der Trip durchs All beschleunigt sich, als Spacestar sich von den rasanten Manövern der Sunwheels antreiben lässt.
Susanne Glashauser, Patricia Keckeis und Lisa Staudinger (Q12) haben mit einigen Mädchen aus der Neigungsgruppe Turnen eine beeindruckende Choreographie auf Einrädern erarbeitet und gaben diese nun zum Besten. Großen Applaus erhielt Franziska Killinger (9e), die scheinbar mühelos mit einem Bein oder mit dem Bauch auf dem Sattel liegend über die Sonne radelte. Als Spacestar und Tim auf dem Saturn landeten, hielten sie erstaunt inne, als der Saturnianer, Cedric van Innis (8e) allerlei kuriose Dinge durch die Luft wirbeln ließ. Rasant drehte er mit dem Waveboard seine Runden und wirbelet das leuchtende Diabolo in Lichtgeschwindigkeit herum. Tim näherte sich am Ende dem leuchtenden Etwas und teilte mit Spacestar seine Freude, als er den ersten Leuchtsplitter des Kristalls in Händen hielt.
Weil der Weltraumzug für die zweite Etappe auf alle Fälle noch mehr Treibstoff brauchte und dem Jungen schon der Magen knurrte, ließen sich beide in der Pause von der SMV mit entsprechender Astronauten-Nahrung versorgen. Gestärkt und voller Tatendrang ging es nun wieder weiter. Tim ist nach wie vor tief in seinem Traum gefangen und ließ sich von den Mädchen der Neigungsgruppe Turnen unter Leitung von Susanne Sikora noch weiter in eine andere Welt mitnehmen. Am Trapez stellten die Turnerinnen ihr körperliches Geschick und ihre Balance eindrucksvoll und in traumhaften Bildern unter Beweis. Zur Titelmelodie von Star Trek hoben sie schließlich ganz ab und schwebten völlig losgelöst durch die Atmosphäre. Schließlich erreichten die beiden Abenteurer die heiße Oberfläche der Venus, wo schon gleich ein Grüppchen reizender Mädchen aus dem P-Seminar auf sich aufmerksam machte. Ein feuriger Stuhltanz heizte der Menge schließlich richtig ein, so dass dem ein oder anderen sogar der Mund offen blieb. Mit einem kleinen Küsschen konnte sich Tim hier seinen zweiten Kristallsplitter erobern. Freudestrahlend beobachtete er auf der Weiterfahrt das kuriose Treiben im All, das ihn an Basketball in Brooklyn erinnerte.
Die Referendare des Studienseminars Sport starteten zusammen mit Zauberlehrer Kurt Frisch nun voll durch. Kraftvolle Sprünge wechselten sich ab mit spektakulären Stunts auf den Basketballkorb, nachdem der Zaubertrank des Meisters seine Wirkung entfaltet hatte. Bald schon landete Spacestar auf einem der Jupitermonde, wo Linda Yu und Anna Weber (Q12) sowie sieben weitere Tanzpaare der Klassen 10-12 das Publikum mit einer emotionalen Tangoformation in Staunen versetzte. Als Tim im schwachen Licht des Jupitermondes einen weiteren Kristall einsammelte, suchte er sofort wieder Schutz in seiner Lokomotive, weil viele spacige Gestalten den Planeten für sich in Anspruch nahmen. Im futuristischen Look und mit Roboter ähnlichen und außergewöhnlichen Moves zogen die Tänzerinnen Miriam Neupert, Laura Höltl, Doreen Falter, Lara Kaul und das Moving Art Team alle Blicke auf sich und ernteten ausnahmslose Bewunderung für ihre Dynamik und Synchronität. Gerade als der Weltraum-Express zur Weiterreise ansetzen wollte, tauchten vier urige Gesellen auf. Wer hätte gedacht, dass die Bayern sogar das Universum erobern? Mit einem überraschenden Schuaplattler sorgten die Sportlehrer Kurt Frisch, Florian Gleißner, Matthias Sikora und Markus Scheidler für Furore und hinterließen ein weiteres Kristallstück im Maßkrug. In scheinbar unerreichbaren Höhen befanden sich schließlich zwei weitere Kristallteilchen. Susanne Lang, Naomi Hielscher, Janna Weber, Julia Kotz, Angelina Jakob und Kassandra Muhr aus der Neigungsgruppe Turnen zeigten ihr beeindruckendes akrobatisches Können am Vertikaltuch und bewachten die Edelsteine mit besonderem Augenmerk. Mit einer kleinen modernen Tanzsequenz leiteten Salome Kalessi und Steffi Artmann zusammen mit ihrer Sportlehrerin zu einem weitern Highlight des Abends über. Elegant und zugleich mit größter Körperbeherrschung und Beweglichkeit präsentierte Steffi Artmann am Vertikaltuch ihre Verwicklungskünste und erweckte die weißen Bahnen des Planeten Neptuns zum Leben. Mit den sieben Kristallteilen in Händen wollten Tim und Spacestar nun nach Galactica aufbrechen. Doch plötzlich hatten vier weitere Gestalten die Edelsteine an sich gerissen und jonglierten diese durch die Luft. Wie im freien Fall schwebten Klaus Zwinger, Lisa Reith, Nicole Berger (Q12) und ihre Seminarleiterin auf Rollbrettern über den Boden und zeigen dann in gekonnter Weise verschiedene Kaskaden der Jonglage. Sorgfältig sammelte der kleine Tim alle verloren geglaubte Einzelteile wieder auf und konnte endlich die letzte Etappe antreten und Galactica retten.
Mit dem Ziel klar vor Augen schwebte der Galactica-Express scheinbar schwerelos durchs All und wird von den sanften Klängen aus „Moon River“ getragen, die Linda Yu und Maya Hoffmann (Q12) in einer mehrstimmigen A-capella-Version zum Besten geben. Als Spacestar und Tim auf Galactica angekommen waren, sahen sie einen grauen, trostlosen Planeten ohne Leben und Licht. Kaum vorzustellen, dass dieses Galactica, aufblühen sollte. Nacheinander hole Tim einen Edelsteinsplitter nach dem anderen hervor und reihte sie vor sich auf. Was dann passierte, verschlug Tim die Sprache. Von allen Seiten kamen die Bewohner. Die trübe Luft fühlte sich frisch an, die Dunkelheit verschwand und die Trauer schien wie weggeblasen. Die Freude ist groß und alle versammelten sich, um zusammen Galactica und ihren Retter zu feiern. Alle Kraft und Energie war zurückgekehrt und der „Next Generation“ steht das Universum für neue Ideen und spannende Abenteuer offen.
In einem gemeinsamen, finalen Tanz mit vielen Mitwirkenden verabschiedete sich das P-Seminar und brachte die Geschichte zu einem fröhlichen Ende. In veranstaltungstechnischen Angelegenheiten hatte das P-Seminar mit der Firma Jocham aus Iggensbach einen hervorragenden und professionellen Partner, der wesentlich dazu beigetragen hat, alle jungen Stars und Sternchen in einer galaktischen Kulisse in Szene zu setzen und die perfekte Weltraum-Atmosphäre zu schaffen. Für die reibungslose Bedienung der Technik während der Show sorgten Uli Frank (Q12), Georg Wilhelm, Sandro König ( beide Q11) und das Team der Medien AG des Comenius-Gymnasiums.
Das P-Seminar bedankte sich auch bei allen anderen Sponsoren, wie dem Förderverein des Comenius-Gymnasiums, der Ballettschule von Christine Heim und der Firma Bayerwald Pellets GmbH für die freundliche Unterstützung. Der tosende Applaus und die Begeisterungsrufe der Zuschauer waren am Ende auch dieses Mal wieder das größte Lob für alle und machen das Sport-Spektakel „Spacestar Galactica“ so zu einem unvergesslichen und galaktischen Erlebnis!

Das P-Seminar stellte ein buntes Space-Spektakel auf die Beine.