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ProWir - für eine starke Klassengemeinschaft

In drei Doppelstunden, verteilt auf einen Zeitraum von mehreren Monaten, arbeitet jede fünfte Klasse des Comenius-Gymnasiums daran, ihre Klassengemeinschaft weiter zu verbessern.
Beim ersten Modul, das in allen 5. Klassen im Herbst durchgeführt wurde, gingen die Kinder der Frage nach, was sie stark macht. Dabei spielten die Themen „Was ich kann“, „Wofür ich gelobt werde“ und „Wofür ich Verantwortung habe bzw. bekomme“ eine Rolle. Als Modell diente ein dreibeiniger Hocker, der nur steht, wenn alle drei Beine vorhanden und ausgebildet sind.
Das zweite Modul, mit dem sich die Fünftklässler derzeit beschäftigen, befasst sich jetzt damit, wie eine Klassengemeinschaft gestärkt werden kann. Es wurde deutlich gemacht, dass jeder einzelne Schüler die Atmosphäre in der Klasse beeinflussen kann, je nachdem, ob er „Fertigmacher“ oder „Aufbauer“ im Verhalten und in seinen Äußerungen verwendet. Gemeinsam ging es dann auf die Suche nach Aufbauern, die allen ein gutes Gefühl geben.
Das dritte Modul, das um Ostern auf dem Stundenplan steht, handelt dann davon, welche Verhaltensweisen eine Klassengemeinschaft nachhaltig stören oder zerstören können. In Rollenspielen lernen die Schüler typische Ausgrenzungs-Situationen kennen und suchen dann gemeinsam positive Lösungen. Diese werden den Mitschülern vorgespielt und anschließend besprochen.
Die drei Module sind von Comenius - Lehrern entwickelt und durchgeführt worden. Wichtig ist ihnen dabei, dass die Gemeinschaftsbildung mittels einer ganzen Reihe von gruppendynamischen Spielen unterstützt wurde. Damit Mädchen und Jungen gleichermaßen angesprochen wurden, gibt es Team - Teaching durch eine Lehrerin und einen Lehrer. Um auch die Eltern einzubeziehen, erhielten die Schüler am Ende der Einheiten schriftliche „Hausaufgaben“, die sie zusammen mit ihren Eltern besprechen sollten.

OStRin Eva Ohrner-Bauersachs bei der Arbeit mit der Klasse 5b.