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Comenius-Gymnasium präsentiert sich der Öffentlichkeit

Beim „Tag der offenen Tür“ präsentierte sich das Comenius-Gymnasium am vergangenen Samstag seinen zahlreichen großen und kleinen Besuchern mit einem vielfältigen Angebot.
Schulleiterin Hannelore Alt begrüßte Kinder und Eltern herzlich in der Aula der Schule. Sie lud die zahlreichen Gäste ein, das Schulleben und das Schulgelände des Comenius-Gymnasiums kennen zu lernen. Dabei hob sie hervor, wie groß am Comenius-Gymnasium die individuelle Förderung der Schüler geschrieben wird. Eine ganzheitliche Bildung und Förderung des Einzelnen sei das Ziel. Dazu gehören neben dem „normalen“ Fächerkanon natürlich auch viele Wahlfächer aus unterschiedlichen Bereichen und zahlreiche zusätzliche Fördermöglichkeiten, je nachdem, was der einzelne Schüler braucht. Sie betonte dabei auch, dass im Tagesheim der Schule auch ganz individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche der einzelnen Familien eingegangen werden kann. Als beispielhaft führte sie auch das Nachmittagskonzept der Schule an, das auch vom Bayerischen Kultusministerium als „Best-Practice-Beispiel“ in einem entsprechenden Handbuch hervorgehoben wird. Für die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe falle kein Pflichtunterricht am Nachmittag an. Zudem hob Hannelore Alt die kleinen Klassen am Comenius hervor. Auch das digitale Lernen, etwa im Rahmen eines eigenen Schul-Wikis, wird am Comenius-Gymnasium großgeschrieben.
Bei einem kleinen „Schul-Dingsda“, durchgeführt von zwei Schülern der 7. Jahrgangsstufe, konnten die kleinen Besucher gleich einmal testen, wie gut sie rund ums Thema „Gymnasium“ schon informiert sind. Da gab es Begriffe wie „Schulleiterin“ oder auch „Schultasche“, „Experimentieren“ und vieles mehr zu erraten. Anschließend hatten große und kleine Besucher die Möglichkeit, die Schule auf eigene Faust zu erkunden oder sich individuell von den Lehrkräften der Schule das Gymnasium zeigen zu lassen. Im Fach Mathematik konnten die Besucher auch gleich am „Unterricht“ teilnehmen. Unter der Leitung von StR Christoph Birkmann lernten sie auch die „lustige Seite“ der Mathematik anhand einiger mathematischer Basteleien kennen.
Die Klasse 6b unter der Leitung von StR Wolfgang Sedlmeier präsentierte ganz eigenständig „Spiele von uns für euch – für eine lebensWERTE Schule“, bei der die kleinen Besucher mit Feuereifer bei der Sache waren.
Die Klasse 5d führte ein kleines englisches Theaterstück mit dem Titel „A Wet Afternoon“ mit den Englischlehrern Anja Klein und Rudolf Altmann auf. Sehr großer Beliebtheit erfreuten sich am Samstag wieder die Stationen und Mitmachexperimente der Naturwissenschaften: Die Fachschaft und das Seminar Chemie begeisterten die Besucher mit ihrer „Chemie-Show“, die von den Schülern des Wahlfaches „Chemische Showexperimente“ entworfen worden war. In diesem Jahr hatten sich die Schülerinnen und Schüler um StD Birger Pistohl den „kleinen Hobbit“ vorgenommen, den sie mit atemberaubenden Experimenten für ihre Besucher illustrierten. Bei weiteren Experimenten in Natur und Technik durften die Besucher mit verschiedenen Stoffen selbst hantieren. Hier halfen auch viele fleißige Schülerhände aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen mit. Ebenso gelungen präsentierte sich die Fachschaft Biologie, wo die Schüler mit dem Mikroskop experimentieren durften. In der Physik zeigten die Lehrkräfte ebenfalls, dass Physik ein Fach zum Ausprobieren und Mitmachen ist: Die Schüler überlegten, wie ein Ei in eine Flasche kommt oder wie Blitze entstehen.
Bei der Fachschaft Geographie konnte man raten und ausprobieren, ob in Eierschalen, Sandstein und Granit Kalk enthalten ist… Wer sich eher am Computer zuhause fühlte, wurde von der Fachschaft Informatik über das Fach informiert: Die Fachschaft Informatik begeisterte mit einem „Roboter-Karol-Kurs“ und StD Max Fuchs zeigte mit seiner Truppe, wie man Lego-Roboter programmiert. Zudem hatten die Besucher die Möglichkeit, auf dem eigenen Schul-Wiki zahlreiche interaktive Übungen in Mathematik, Englisch und Deutsch zu machen. Das P-Seminar „Andorra“ präsentierte seine Abschluss-Ausstellung, die im Rahmen der zweijährigen Arbeit im Seminar erarbeitet wurde.
Das Fach Kunst zeigte die Arbeit aus dem Wahlfach „Puppenspiel“ von OStR Gerhard Gehm mit selbst gebastelten Puppen und selbst erstellten kleinen Theaterstücken.
Überhaupt stellte das Comenius-Gymnasium am Samstag unter Beweis, dass dort nicht nur die schulische Bildung in den einzelnen Fächern großgeschrieben wird, sondern es allen Mitgliedern der Schulfamilie wichtig ist, die Kinder nach ihren individuellen Neigungen zu fördern. Dazu gehören natürlich auch die Wahlfächer außerhalb des normalen Fächerkanons. So zeigten die Schüler der Streicherklasse ihr Können und halfen den Besuchern beim Ausprobieren von Geige und Kontrabass, in der Pausenhalle sorgten die Big Band und die Internatsband für Schwung und gute Laune. Für sportlich interessierte Kinder gibt es zahlreiche Wahlfächer, wie etwa Leichtathletik, Mädchenfußball, Rudern, Tennis oder Gerätturnen und vieles mehr. Auch hier präsentierte die Geräteturn-Gruppe in der Pausenhalle ihr Können.
Für Begeisterung sorgten zudem die Einrad-Truppe und die Tanz-Gruppe und Cedric van Innis mit seinen Diabolo-Künsten. In der Comenius-Halle konnten die jungen Besucher bei einem Olympischen Parcours in der Comenius-Halle auch selbst mitmachen und sich im sportlichen Bereich austoben. Hier gab es auch viele interessante Infos zur neuen Sportklasse, die es ab September am Comenius-Gymnasium gibt.
Dieses vielfältige Angebot an Wahlfächern und auch individueller Förderung in den unterschiedlichen Fächern ist Schulleiterin Hannelore Alt sehr wichtig. Die Schüler sollen sich von Anfang an zugehörig zur Comenius-Schulfamilie fühlen. Wie zufrieden die Comenianer damit sind, zeigte die große Beteiligung der Schüler am Samstag: Sie waren alle freiwillig da und präsentierten „ihre“ Schule der Öffentlichkeit.
Neben den Vertretern des Elternbeirats und des Fördervereins waren auch die Mitglieder der SMV und die Musiklehrer mit Infos zur Streicherklasse am Samstag mit einem eigenen Info-Stand vertreten, für die bessere Eingewöhnung der neuen Schüler sorgen auch die Tutoren der 10. Klassen, die den Kindern durch vielfältige Aktionen, wie Spielenachmittage oder Schulhausübernachtungen die Eingewöhnung an der neuen Schule erleichtern.
Im Tagesheim und im Internat standen Internatsleiter StD Peter Scharnagl und sein Team für sämtliche Fragen rund um die Nachmittagsbetreuung zur Verfügung. Nach den vielfältigen Eindrücken stärkten sich die Besucher mit Pizza, Brezen und Kaffee und Kuchen sowie Getränken in der Pausenhalle und ließen das bunte und sehr vielfältige Schulleben des Comenius-Gymnasiums auf sich wirken.

Die Chemie-Show zum "Kleinen Hobbit"...

Die Turngruppe zeigte ihr Können in der Pausenhalle.